Innezuhalten.
Sich selbst im Spiegel anzusehen. Dem Blick standzuhalten. Sich selbst anzunehmen. Sich selbst zu lieben. So, wie man ist. Mit seiner ganzen Geschichte. Mit all seinen Stärken, Begabungen, Talenten. Mit all seinen Schwächen, Fehlern, Unzulänglichkeiten. Sich selbst als Kind zu begreifen. Von Gott geschaffen. Von Gott geliebt.

Sich umzublicken.
Den Nächsten zu sehen. Ihn anzunehmen. Ihn zu lieben wie sich selbst. So, wie er ist. Mit seiner ganzen Geschichte. Mit all seinen Stärken, Begabungen, Talenten. Mit all seinen Schwächen, Fehlern, Unzulänglichkeiten. Ihn als Kind zu begreifen. Von Gott geschaffen. Von Gott geliebt.

Aufzustehen.
Mut zu fassen. Auf den Nächsten zuzugehen. Ihm auf Augenhöhe zu begegnen. Ihm die Hand zu reichen. Ihm zuzuhören. Ihn in den Arm zu nehmen.

Das alles ist unfassbar schwer. Aber so fängt der Friede an …


Dr. Andreas Köbinger, Diakonatspraktikant