PFARRVERBAND EDLING

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Pfarrbrief

Pfarrverbandes Edling


Edling - Reitmehring - Rieden - Attel
Sommer 2020

Sehnsucht nach Freiheit

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Gottesdienste

Dienstag,
29. September 2020
HLL. MICHAEL, GABRIEL UND RAFAEL, Erzengel
19:00 hl. Messe (Reitmehring)
Mittwoch,
30. September 2020
Hl. Hieronymus, Priester, Kirchenlehrer
8:00 hl. Messe entfällt! (Kirchreit)
Donnerstag,
01. Oktober 2020
Hl. Theresia vom Kinde Jesu, Ordensfrau, Kirchenlehrerin
19:00 hl. Messe m. bes. Ged. an (Attel)
19:00 hl. Messe entfällt! (Edling)
Freitag,
02. Oktober 2020
Hll. Schutzengel
19:00 Herz-Jesu-Messe (Edling)
Samstag,
03. Oktober 2020
Samstag der 26. Woche im Jahreskreis
19:00 Dankgottesdienst zum goldenen Profess-Jubiläum von Sr. Agnes (Edling)
11:30 Taufe Josefa Wagenstetter (Rieden)
19:00 Wort-Gottes-Feier zum Erntedank (Soyen PZ)
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Aktuelles

Kirchenputz in der Edlinger Pfarrkirche

 


 

Gesprächsgruppe für Eltern

 


 

Kirchenputz in der Edlinger Pfarrkirche

Der jährliche gründliche Kirchenputz in der Edlinger Pfarrkirche wird wegen den aktuellen Vorschriften zur Corona-Pandemie voraussichtlich auf Oktober verschoben.

Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Dazu werden wieder viele freiwillige Helfer und Helferinnen benötigt!

Wer diese Aktion ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich jederzeit im Pfarrbüro Edling, bzw. bei Fr. Monika Marcolens, Tel. 08071/8936 melden.

 


 

Pfingstbrief an die Gläubigen im Erzbistum München und Freising

Liebe Schwestern und Brüder,

herausfordernde Zeiten liegen hinter uns und wohl auch noch vor uns. Erst seit wenigen Wochen können wir wieder sehr eingeschränkt öffentliche Gottesdienste in den Pfarreien feiern und für viele ist das – und das verstehe ich sehr gut – ungewohnt, weil es für die Mitfeiernden mit Vorgaben verbunden ist, die das gemeinsame Feiern erschweren und kein Fest in der Weise möglich ist, wie wir es gewohnt sind, wenn wir an Sonn- und Feiertagen zusammenkommen, um miteinander den Tod und die Auferstehung Jesu zu feiern. Intensiv bemühen wir uns darum, das möglichst bald so zu verändern, dass die Gottesdienste wieder wirklich ein Fest des Glaubens, der Begegnung, der Gemeinschaft mit Gott und untereinander werden können.

Viel wird darüber gesprochen, ob diese „Corona-Zeit“ auch eine Wendezeit für die Gesellschaft und für die Kirche ist. Jedenfalls hat diese Zeit viele Menschen neu dazu gebracht, über unser Leben nachzudenken, über unsere Familien, unsere Beziehungen, die Beziehung zwischen den Generationen, den Wert unserer Arbeit, ja, auch den Wert des sonntäglichen Gottesdienstes.

Mir scheint, dass besonders die Kinder, die Familien und die älteren Menschen die Lasten dieser Zeit getragen haben und weiter tragen. Schwer war und ist es vor allem für die, die einen lieben Menschen verloren haben ohne wirklich Abschied nehmen zu können und gemeinsam mit Verwandten und Freunden einen Verstorbenen auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Zugleich waren viele Menschen stark im Einsatz in dieser Zeit: Ich möchte allen herzlich danken, die in den Pfarreien und in verschiedenen Gemeinschaften aufeinander achten, füreinander sorgen und miteinander versuchen, die Lasten zu tragen, nicht zuletzt auch den Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Ich danke allen im Bereich des Gesundheitswesens und der Seniorenheime, in der Pflege, in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und in allen Bildungseinrichtungen, die versucht haben, auch unter den gegebenen Bedingungen den Menschen nahe zu sein.

Viele bewegt auch die Frage: Wo ist Gott in der „Corona-Krise“? Hat er uns verlassen? Nimmt er teil an unserem Leben und Sterben? An unserem Ringen und Suchen? Diese Fragen gelten natürlich immer. Sie werden drängender, wenn ein lieber Mensch stirbt, wenn Naturkatastrophen in Teilen der Welt gerade die Armen treffen, wenn Kriege und Gewalt, Unterdrückung und Elend Menschen bedrängen und bedrohen. Wo ist da Gott? Im Glauben müssen wir erkennen und anerkennen, dass wir Geschöpfe sind, dass wir sterbliche Menschen. Wir sind nicht Gott! Wir sind Geschöpfe und bleiben dem Tod ausgeliefert. Sterblichkeit, Krankheit, Verwundung, Sünde, Versagen, Katastrophen - all das gehört auch zu unserem Leben, gerade weil wir Teil der Schöpfung sind, die nicht unendlich und nicht vollkommen sein kann.

Und Gott ist eben kein Teil der Schöpfung. Er ist der Schöpfer. Er bleibt das absolute Geheimnis, zu dem wir von uns aus keinen Zugang haben. So bleiben wir als Menschen in gewisser Weise beschränkt auf die Möglichkeiten unseres Denkens und Suchens und stoßen in unserem Ruf nach Gott, in unserem Zweifel an die Grenze unserer Möglichkeiten. Die Kernfrage ist aber dann: Gibt es eine Hoffnung? Gibt es einen Anhaltspunkt von Gott zu sprechen, ihn zu erfahren, den Weg Gottes zu erkennen? Ja, denn wir Christen glauben, dass dieses absolute Geheimnis uns einen endgültigen Weg gezeigt hat, indem Gott Mensch wurde, einer von uns, sterblich, „in allem uns gleich, außer der Sünde“, wie es der Heilige Paulus sagt. Das ist der Kern des christlichen Glaubens. Und so dürfen wir in allem eine Hoffnung haben: eine Hoffnung, dass unser sterbliches Leben nicht das letzte Wort ist; eine Hoffnung, dass unsere Sünden und unser Versagen vergeben und unsere Wunden geheilt werden können; eine Hoffnung, dass wir am Beispiel Jesu lernen können, wie Gott erfülltes Mensch-Sein will und schenkt.

Wenn wir die „Corona-Krise“ als Zeichen der Zeit sehen, dann hilft sie uns neu, den Blick zu schärfen für das Geheimnis Gottes und darauf zu richten, dass wir nicht im Leeren suchen, sondern Gott uns finden kann in der Gestalt Jesu von Nazareth, jede und jeden von uns. Und dass er in diesem Jesus von Nazareth der Bruder aller Menschen geworden ist. Deshalb wenden wir gerade als Christen auch in einer solchen Herausforderung den Blick hin zu den Armen, den Schwachen, den Kranken, den Unterdrückten der Welt. Der Gott, von dem Jesus spricht, ist eben kein gleichgültiger Gott, der über die Tränen und Ängste und Katastrophen der Menschen hinweggeht, sondern der sich in sie hinein begibt und so Hoffnung ermöglicht und Beziehung und Aufbruch. Dann spüren wir, wie wichtig gerade die gemeinsame Feier des Gottesdienstes ist, das Gebet und das konkrete Leben, in dem wir Zeugnis geben von diesem Geheimnis, das uns nahe gekommen ist. Das tun wir als Christen ja nicht nur für uns. Wir tun das, um allen Menschen Zeugnis zu geben von der Liebe Gottes.

Und deshalb hoffe ich sehr, dass wir bald wieder in einer gewohnteren Weise die Feier des Gottesdienstes, das gemeinsame Gebet, die gemeinsamen Traditionen in unseren Pfarreien öffentlich erleben können. Vielleicht haben wir in den letzten Wochen sogar erfahren, dass Menschen, die sonst nicht aktiv am Leben der Pfarreien teilnehmen, doch interessiert sind am Glauben und am Beitrag der Kirche in dieser Zeit. Auch sie wollen, dass es Kirche gibt. Unsere stärkere Präsenz in den sozialen Medien hat gezeigt, dass viele Menschen Kontakt gesucht haben und sich auf diesen Plattformen eingefunden haben. Ich habe das in vielen Rückmeldungen und Briefen gespürt. Vielleicht ist das auch ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft. Denn es ist mir ein großes Anliegen, dass wir die Türen zum Glauben – in den Kirchen und auch in den sozialen Medien – weit offen halten!

Liebe Schwestern und Brüder, zu allen Zeiten - das gilt für unsere persönliche Lebensgeschichte, aber auch für unser gesellschaftliches Miteinander - gibt es Zeichen, die wir im Licht des Evangeliums lesen. Auch in der jetzigen Zeit können wir das tun. Und gerade an Pfingsten wird uns dazu ja die Kraft des Geistes geschenkt, dass wir versuchen, im Geist des Evangeliums zu erspüren, worauf es wirklich ankommt: der Respekt vor jedem Menschenleben, die Einheit der Menschheitsfamilie, die Sorge um die Schwachen und Kranken, die Hoffnung angesichts des Sterbens, die Feier des unzerstörbaren Lebens in der Heiligen Messe angesichts von Sterben und Tod! Da werden wir auch nach der „Corona-Zeit“ weiter gebraucht, auch als Zeichen für die Welt.

Ich danke Ihnen allen sehr herzlich für Ihre Treue im Gebet und im Miteinander in den Pfarreien, Ordensgemeinschaften, geistlichen Bewegungen, Familien, Nachbarschaften. Möge der Geist Gottes uns neu die Kraft geben, uns zu konzentrieren auf das Zentrum unseres Glaubens: auf Christus, der der Weg und die Wahrheit und das Leben ist.

Beten wir besonders in den Wochen nach Pfingsten gemeinsam: „Herr, sende aus Deinen Geist und das Angesicht der Erde wird neu!“

In der Verbundenheit des Gebetes
Ihr

Reinhard Kardinal Marx
Erzbischof von München und Freising

München, am Pfingstfest 2020

 


 

Gottesdienste ab 10. Mai wieder möglich

Liebe Pfarrverbandsangehörige!

Der Pfarrverband Edling (Attel, Edling, Reitmehring und Rieden/Soyen) bietet wieder ab Sonntag  10. Mai 2020 unter Einhaltung der Maskenpflicht und  der Abstands- und Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz Sonntagsgottesdienste zu den üblichen Zeiten an.

Wochentaggottesdienste werden ab Montag 18. Mai 2020 wieder möglich.

Aufgrund der begrenzten Anzahl der Gottesdienstteilnehmer ist eine telefonische oder persönliche Anmeldung in den Pfarrbüros zu den Öffnungszeiten erforderlich.
Weitere Hinweise zum Infektionsschutz bei den Gottesdiensten entnehmen Sie den Aushängen an den Schaukästen und Kirchentüren.

Wir freuen uns, dass wir wieder miteinander Gottesdienst feiern dürfen.
Bleiben Sie gesund und wohlbehütet.

Für das Seelsorge-Team
Pfr. Hippolyte Ibalayam

 


 

Hinweise zur Teilnahme an Gottesdiensten

 


 

Dekret vom 29.04.2020 zur Wiederzulassung der öffentlichen Gottesdienste